Richtiges Aufwärmen vor der Trainingseinheit

15.03.2019 18:52

Hi Sportsfreunde & Fitnessfreaks!

In dem heutigen Artikel geht es um das Thema: Aufwärmen.

Egal in welcher Sportart gilt, das man sich vor dem richtigen Training aufwärmen sollte.

Je nach Sportart kann das Aufwärmtraining verschieden aussehen, ich werde heute primär auf das Aufwärmen vor dem Krafttraining eingehen.

Jeder begeisterte Sportler im Fitnessstudio wird es kennen und einige auch als lästig empfinden, das Warm-Up Training vor dem Workout nimmt Zeit in Anspruch und macht ehrlich gesagt auch keinen Spaß (mir zumindest nicht).

Jedoch ist dieser Teil des Trainings nicht zu vernachlässigen, da es sowohl kurz-als auch langfristig seine Vorteile mit sich bringt.

Zunächst beginnt ihr wie die meisten Sportler mit dem "Allgemeinen Aufwärmen" bei dem wir versuchen unsere Körperkerntemparatur zu erhöhen.

In der Regel sollte man 5-15 Min. dafür einplanen, sei es auf dem Laufband, Stepper, Rudergerät oder was Euer Fitnessstudio sonst anzubieten hat.

Die Intesität hängt natürlich von Eurem Fitnesszustand, Alter, Geschlecht und Tagesform ab - jedoch kann man als Faustregel ca. 160 Schläge/Min abzgl. des Lebensalters zur groben Einordnung im Kopf behalten.

Ihr profitiert nun u.a. von folgenden Aspekten:

- Steigerung der Blutzirkulation und der Sauerstoffaufnahme

 

- Verbesserung des Muskelstoffwechsels

 

- Verbeserung der Energiebereitstellung

 

- Erhöhter Flüssigkeitseinstrom in die Gelenke und den Knorpeln

 

- Erhöung der Elastizität und Dehnfähigkeit von Muskeln, Sehnen und Bändern

 

- Psychologische Vorbereitung auf das Training

 

- Verletzungsprophylaxe

Nach dem Allgemeinen Aufwärmen sollte noch ein "Spezielles Aufwärmen" erfolgen, denn auch wenn Eure Körperkerntemparatur bereits erhöht ist, sind lokale Muskelgruppen und Gelenke nur unzureichend erwärmt und für das Training bereit.

Daher könnt Ihr vor Eurem normalen Arbeitssatz noch einen Aufwärmsatz mit wenig Gewicht einbauen, besonders bei komplexen Übungen wie den Grundübungen (Bankdrücken, Kreuzheben, Kniebeugen) solltet Ihr ein- oder mehrere Aufwärmsätze einplanen.

Nicht nur das die trainierende Muskelgruppe und beteiligten Gelenke auf das Krafttraining vorbereitet sind, Ihr könnt Euch auch mental und koordinativ auf die folgenden Arbeitssätzen vorbereiten.

Wenn Ihr mehrere Aufwärmsätze einplant könnt Ihr mit jedem Satz die Intensität steigern um Euch mehr und mehr an den Arbeitssatz u gewöhnen (Bspweise das Gewicht von 50% des Arbeitsgewichtes auf 60% und 70% steigern.)

Jedoch solltet Ihr darauf achten nicht zu viele Sätze und Wiederholungen zu absolvieren um eine vorzeitige Laktatbildung zu vermeiden.

Auch wenn das ganze mehr Zeit in Anspruch nimmt, so sollte man diese ruhig in ein vernünftiges Aufwärmprogramm investieren um die o.g. Vorteile auszunutzen und nicht nur seiner Gesundheit etwas gutes tut, sondern auch um die sportlichen Erfolge zu steigern.

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Sportliche Grüße & Happy Gains

 

Euer Fitphil

Fotos by Pen Fotografie 


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